Bus und Bim ab Ende Mai wieder ganz im Normalbetrieb unterwegs ++ Schutzmaßnahmen gelten weiterhin


Wiener Linien fahren Betrieb weiter hoch: Bus und Bim ab 30. Mai an Samstagen im Samstagsfahrplan unterwegs

Unsere fünf U-Bahn-Linien sind bereits seit 11. Mai wieder in den dichtestmöglichen Intervallen unterwegs.

Bus und Bim fahren seit Rückkehr der SchülerInnen am 18. Mai von Montag bis Freitag im gewohnt dichten Normalbetrieb, an Samstagen gilt derzeit noch der Sonntagsfahrplan. Ab Samstag, 30. Mai, sind Bus und Bim an Samtstagen wieder nach dem Samstagsplan unterwegs und kehren damit ebenfalls zum normalen, gewohnt dichten Fahrplan zurück.

In den Nächten sorgen weiterhin die Nachtbusse für ein gutes und sicheres Vorankommen. Seit der Nacht von 1. auf 2. Juni fahren sie wieder im gewohnt dichten 30-Minuten-Intervall.

Die Nacht-U-Bahn fährt bis auf Weiteres nicht, weil für Lokale eine Sperrstunde um 23 Uhr gilt und hier das Angebot des Tagverkehrs von U-Bahn, Bim und Bus für rasches Nachhausekommen sorgt. 


 
Mund-Nasen-Schutz in Fahrzeugen und im gesamten Bereich von U-Bahn-Stationen Pflicht

Seit Anfang Mai ist eine Verordnung der Bundesregierung in Kraft, derzufolge beim Betreten öffentlicher Orte in geschlossenen Räumen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss. Außerdem muss ein Abstand von mindestens einem Meter zu Personen, die nicht im selben Haushalt leben, eingehalten werden. 

Für Öffi-Fahrgäste bedeutet das: Sie müssen in den Fahrzeugen und im gesamten Bereich der U-Bahn-Stationen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Ausgenommen sind nur Kinder unter 6 Jahren und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen den Mund-Nasen-Schutz nicht tragen können.

Die Maskenpflicht ist auch in den Beförderungsbedingungen der Wiener Linien verankert; das bedeutet, dass die Wiener Linien Personen, die sich nicht daran halten, die Beförderung verweigern können.

Die Wiener Linien informieren über die Maskenpflicht mittels Durchsagen, Piktogrammen und Info-Botschaften auf den Überkopfanzeigen und Infoscreens in den Stationen bzw. Haltestellen.

Auch die Service- und SicherheitsmitarbeiterInnen, die im Öffi-Netz unterwegs sind, weisen die Fahrgäste auf die Regelung hin.



Ausnahmen für Menschen mit Behinderungen

Für Menschen mit Behinderungen gibt es Ausnahmen von der Maskenpflicht und dem Abstandsgebot:

  • Personen, denen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann, sind von der Maskenpflicht in den Öffis ausgenommen. 

  • Menschen mit Behinderungen und ihre Begleitpersonen, die persönliche Assistenz- oder Betreuungsleistungen erbringen, sind vom Mindestabstands-Gebot ausgenommen. 

Falls Sie oder Ihre Begleitung darauf angewiesen sind, Lippen zu lesen, machen Sie unsere MitarbeiterInnen bitte daruf aufmerksam. Sie sind darauf sensibilisiert und werden sich dann in einem geringeren Abstand mit Ihnen verständlich machen.



Bitte benutzen Sie alle Einstiege und tragen Sie den Mund-Nasen-Schutz!

Wenn sukzessive immer mehr Menschen an ihren Arbeitsplatz zurückkehren und wieder mit den Öffis unterwegs sind, wird es auch schwieriger, den Sicherheitsabstand einzuhalten. Umso wichtiger ist es daher, immer den Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Um sich und andere zu schützen, bitten wir Sie, sich auf Bahnsteigen und in Fahrzeugen bestmöglich zu verteilen, die ganze Länge der Bahnsteige zu nutzen und alle Türen der Fahrzeuge zu benutzen. 

Durchsagen und Einblendungen informieren die Fahrgäste über Gesundheits- und Verhaltenstipps.



Alle Info- und Ticketstellen geöffnet – Sicherheitsauflagen schützen KundInnen und MitarbeiterInnen

Seit 18. Mai sind nicht nur das Kunden Center in Erdberg, sondern auch alle Info- und Ticketstellen wieder zu den regulären Zeiten geöffnet. 

Laut Verordnung der Bundesregierung gelten für das Betreten bzw. den Aufenthalt in unseren Standorten folgende Regeln:

  • Das Betreten der Standorte ist nur mit Mund-Nasen-Schutz gestattet.
  • Ein Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter ist stets einzuhalten. Hinweise und Markierungen helfen bei der Orientierung.
  • Nach Möglichkeit ist bargeldlos zu bezahlen.
  • Für jeden Standort gilt eine maximal zulässige Anzahl an KundInnen, die das Lokal betreten dürfen. Diese Zahl ist beim jeweiligen Standort angegeben. Wenn diese Zahl überschritten wird, bitten die Wiener Linien weitere KundInnen, vor der Info- bzw. Ticketstelle zu warten und erst dann einzutreten, wenn andere KundInnen das Lokal verlassen haben.


Gültigkeit des Sommer-Semestertickets wird um 3 Monate verlängert

Durch eine einmalige Kulanzlösung der Wiener Linien wird das aktuelle Semesterticket für Studierende aufgrund der Coronakrise bis 30. September 2020 verlängert. Durch diese Kulanzlösung können Studierende mit ihrem Sommersemester-Ticket alle Öffis in Wien bis 30. September 2020 unbegrenzt nutzen.

Das Semesterticket für das Wintersemester 2020/21 ist ab 1. September 2020 gültig.



Schutz unserer MitarbeiterInnen hat oberste Priorität

In der Krise ist die Gesundheit unserer MitarbeiterInnen noch einmal wichtiger geworden. Denn ohne FahrerInnen und LenkerInnen können U-Bahn, Bim und Bus nicht fahren.

Die Wiener Linien schützen ihre MitarbeiterInnen durch zahlreiche Maßnahmen vor möglicher Ansteckung:

  • Erste Tür bei Bus und Bim geschlossen: Die ersten Türen von Bussen und Hochflurstraßenbahnen sind gesperrt, um Sicherheitsabstand zwischen Fahrgästen und FahrerInnen zu schaffen. Zusätzlich sind die FahrerInnenplätze, die über keine geschlossene Kabine verfügen, mit Absperrbändern gesichert.
  • Gründliche Reinigung: Alle Fahrzeuge werden täglich gründlich gereinigt und desinfiziert.
  • In den Arbeitsräumlichkeiten stehen ebenfalls Desinfektionsmittel zur Verfügung.
  • Durchsagen zum Sicherheitsabstand, Fahrplananpassung und Team-Rotationen – all diese Maßnahmen dienen dem Schutz der Gesundheit unserer MitarbeiterInnen.
  • Mund-Nasen-Masken: Seit 6. April statten die Wiener Linien ihre MitarbeiterInnen mit Mund-Nasen-Masken aus. Um die nötige Anzahl bereitzustellen, greifen wir sogar auf unsere hausinterne Uniform-Schneiderei zurück, die Mehrweg-Stoffmasken für MitarbeiterInnen anfertigt.

 
+++ Auf einen Blick: Breites COVID-19-Maßnahmenpaket der Wiener Linien +++

  • Automatisches Öffnen der Türen: Bei den durchgängigen U-Bahn-Zügen auf den Linien U1 bis U4 und bei allen U6-Zügen werden die Türen automatisch geöffnet. Bei Niederflurstraßenbahnen und Bussen werden die Türen automatisch geöffnet, wenn im Fahrzeug ein Haltewunsch bekanntgegeben wurde (Knopf drücken) oder wenn sich in der Haltestelle Fahrgäste befinden.
  • Gründliche Reinigung: Alle Stationen, alle Fahrzeuge und alle Flächen, mit denen Fahrgäste in Berührung kommen, werden täglich gründlich gereinigt und desinfiziert, inklusive Haltegriffe, Haltestangen und Sitzflächen.
  • Sperre der ersten Türe bei Bussen: Die ersten Türen von Bussen und Hochflurstraßenbahnen sind gesperrt, um Sicherheitsabstand zwischen Fahrgästen und FahrerInnen zu schaffen. Zusätzlich sind die FahrerInnenplätze, die über keine geschlossene Kabine verfügen, mit Absperrbändern gesichert.
  • Durchsagen und Infoscreen-News: In U-Bahn-Zügen und U-Bahn-Stationen erfolgen laufend Durchsagen und Infoscreen-News mit Gesundheits- und Verhaltenstipps, wie man sich und andere schützen kann.


+++ Auf einen Blick: Änderungen im Angebot der Wiener Linien +++

Durch die Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung des Coronavirus können wir Ihnen einige Services derzeit leider nicht anbieten:

  • Das Verkehrsmuseum Remise ist ab Samstag, dem 30. Mai, wieder zu den regulären Zeiten geöffnet. Öffnungszeiten und mehr
  • Das Infocenter U2xU5 in der U-Bahn-Station Volkstheater ist ab 8. Juni wieder geöffnet.
  • Die Vienna Ring Tram bleibt bis auf Weiteres in der Remise.


Hier finden Sie mehr Information:

Häufige Fragen und Antworten zu Öffis und Coronavirus:

Fragen und Antworten (FAQ)

Seriöse Informationsquellen und Anlaufstellen rund um das Coronavirus:

Service-Links

 

Geändert am: 02.06.2020