Coronavirus: Fragen und Antworten (FAQ)

Viele Fahrgäste haben Fragen, was die Öffis und den Umgang mit dem Coronavirus betrifft. Hier haben wir die häufigsten Fragen und unsere Antworten für Sie zusammengefasst. 

Welche Maßnahmen setzen die Wiener Linien zur Bekämpfung des Coronavirus?

Die Regierung und Einsatzstäbe geben vor, welche sinnvollen Maßnahmen in ganz Österreich getroffen werden. Das tun wir:

  • Gründliche Reinigung: Wir reinigen und desinfizieren täglich alle Stationen und Fahrzeuge sowie alle Flächen, mit denen Fahrgäste in Berührung kommen, also auch Haltegriffe, Haltestangen und Sitzflächen.
  • Türen öffnen automatisch: Bei den durchgängigen U-Bahn-Zügen auf den Linien U1 bis U4 sowie bei allen Zügen der U6 werden die Türen automatisch geöffnet.
  • Bei den Niederflurstraßenbahnen (ULF, Flexity) und den Bussen werden die Türen automatisch geöffnet, wenn sich in der Haltestelle Fahrgäste befinden oder im Fahrzeug ein Haltewunsch bekanntgegeben wurde (Knopf drücken).
  • Erste Tür geschlossen: Bei den Bussen und Hochflurstraßenbahnen bleibt die erste Türe geschlossen und der LenkerInnenbereich ist abgesperrt, damit immer genügend Abstand zwischen LenkerInnen/FahrerInnen und Fahrgästen gewahrt bleibt.
  • Durchsagen, Anzeigen: In regelmäßigen Durchsagen, Überkopfanzeigern auf Bahnsteigen und Infoscreen-News informieren wir unsere Fahrgäste über das richtige Verhalten.

Werden eure Fahrzeuge desinfiziert?

Alle Stationen, Fahrzeuge und Flächen, mit denen Fahrgäste in Berührung kommen, werden täglich gründlich gereinigt und desinfiziert.

Was den persönlichen Schutz betrifft, raten Experten und Stellen im Gesundheitsbereich von der Verwendung von Desinfektionsmitteln ab. 

Am besten schützen Sie sich, indem Sie mehrmals täglich gründlich und mit Seife die Hände waschen und genügend Abstand zu anderen Menschen halten.



Öffi-Angebot, Intervalle

In welchen Intervallen fahren die Öffis jetzt?

Die U-Bahnen sind seit 11. Mai wieder nach dem normalen Fahrplan und damit in den gewohnt dichten Intervallen unterwegs. Das heißt: In der Morgenspitze kommt etwa auf der U1 alle zwei Minuten ein neuer Zug. 

Bus und Bim sind seit 18. Mai von Montag bis Freitag nach dem gewohnt dichten Wochentagsintervall unterwegs. So kommt etwa auf der Straßenbahnlinie 43 in der Morgenspitze alle vier Minuten eine neue Bim, bei der Linie 57A alle sieben Minuten. An Samstagen und Sonntagen gilt bei Bim und Bus der Sonntagsfahrplan. 

Ab Samstag, 30. Mai, fahren Bus und Bim an Samstagen nach dem Samstagsfahrplan und sind dann ebenfalls wieder im gewohnt dichten Intervall des Normalplans unterwegs.

Wie schaut es mit der Nacht U-Bahn aus?

In den Nächten sorgen die Nachtbusse wieder im gewohnten 30-Minuten-Intervall für ein gutes und sicheres Vorankommen.

Weil für Lokale eine Sperrstunde um 23 Uhr gilt, wird die Nacht-U-Bahn (die normalerweise am Freitag und Samstag fährt) wird bis auf Weiteres durch Nachtbusse ersetzt. 

Auf manchen Linien ist es jetzt schon knapp, den Sicherheitsabstand einzuhalten. Wenn jetzt die Geschäfte nach und nach öffnen, geht sich das ja nicht mehr aus. Was tun die Wiener Linien dagegen?

Die Wiener Linien haben auf die Öffnung der ersten Geschäfte sofort reagiert und ihr Angebot entsprechend erweitert. Auch jetzt, wo sukzessive immer mehr Menschen an den Arbeitsplatz zurückkehren und mit den Öffis unterwegs sind, reagieren die Wiener Linien und fahren ihr Angebot weiter hoch, bis der Normalbetrieb und damit die dichtest möglichen Intervalle erreicht sind.

Natürlich wird es dann auch schwieriger, den Mindestabstand einzuhalten. Daher appellieren wir an unsere Fahrgäste, immer den Mund-Nasen-Schutz zu tragen, die volle Länge der Bahnsteige zu nutzen und alle Einstiege der Fahrzeuge zu benutzen.



Info- und Ticketstellen, Kunden Center Erdberg

Sind eure Info- und Ticketstellen und das Kunden Center in Erdberg geöffnet?

Ja. Sowohl das Kunden Center in Erdberg als auch alle Info- und Ticketstellen sind wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet.

Muss ich eine Maske tragen, wenn ich in einer Infostelle nur schnell etwas fragen will?

Ja. Gemäß einer Verordnung der Bundesregierung gelten beim Betreten unserer Standorte diese Verhaltensregeln:

  • Das Betreten der Standorte ist nur mit Mund-Nasen-Schutz gestattet.
  • Ein Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter ist stets einzuhalten. Dabei helfen auch Bodenmarkierungen.
  • Bitte bezahlen Sie nach Möglichkeit bargeldlos.
  • In jedem Standort darf sich nur eine begrenzte Anzahl an KundInnen aufhalten. Diese Zahl ist beim jeweiligen Standort angegeben. Wenn diese Zahl erreicht ist, warten Sie bitte vor der Info-/Ticketstelle, bis andere KundInnen das Lokal verlassen haben.

 
Maskenpflicht in den Öffis 

Wer schreibt mir vor, dass ich in den Öffis jetzt eine Maske tragen muss?

Laut Beschluss der österreichischen Bundesregierung müssen Fahrgäste in den öffentlichen Verkehrsmitteln Mund und Nase bedecken. Die Pflicht gilt in den Fahrzeugen und im gesamten Bereich der U-Bahn-Stationen.

Welche Maske muss verwendet werden?

Mund und Nase müssen bedeckt sein. Das kann ein Schal sein, eine selbst gebastelte Maske aus Stoff oder auch eine klassische Mund-Nasen-Schutz-Maske (MNS-Maske).

Wer verteilt die Masken?

In zahlreichen Lebensmittelgeschäften werden Masken bereits seit vergangener Woche ausgegeben. Viele Menschen haben in den vergangenen Tagen ihre eigenen Masken gebastelt und verschenken oder verkaufen diese.

Die Wiener Linien rüsten ihre MitarbeiterInnen mit Schutzmasken aus. Eine Verteilung an Fahrgäste ist nicht vorgesehen.

Wo gilt die Mundschutzpflicht? Nur im Fahrzeug oder schon in der Station/am Bahnsteig?

Laut Verordnung der österreichischen Bundesregierung müssen Fahrgäste in den Fahrzeugen sowie im gesamten Bereich der U-Bahn-Stationen Mund und Nase bedecken. Das ist auch in den Beförderungsbedingungen der Wiener Linien verankert.

Ausgenommen sind nur Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen den Mund-Nasen-Schutz nicht tragen können.

Gilt die Maskenpflicht auch in einer Infostelle?

Ja. Laut Verordnung der Bundesregierung muss beim Betreten öffentlicher Orte in geschlossenen Räumen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Außerdem muss ein Abstand von mindestens einem Meter zu Personen, die nicht im selben Haushalt leben, eingehalten werden.

Daher gelten für alle unsere Standorte diese Verhaltensregeln:

  • Das Betreten der Standorte ist nur mit Mund-Nasen-Schutz gestattet.
  • Ein Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter ist stets einzuhalten. Dabei helfen auch Bodenmarkierungen.
  • Bitte bezahlen Sie nach Möglichkeit bargeldlos.
  • In jedem Standort darf sich nur eine begrenzte Anzahl an KundInnen aufhalten. Diese Zahl ist beim jeweiligen Standort angegeben. Wenn diese Zahl erreicht ist, warten Sie bitte vor der Info-/Ticketstelle, bis andere KundInnen das Lokal verlassen haben.

Wer kontrolliert, dass alle eine Maske tragen?

Die Wiener Linien informieren mittels Durchsagen, Hinweisen und Info-Botschaften in den Stationen und Haltestellen über die Maskenpflicht.

Auch die Service- und SicherheitsmitarbeiterInnen und die KollegInnen der Fahrscheinkontrolle, die im Öffi-Netz unterwegs sind, weisen die Fahrgäste auf die Regelung hin.

Wer kontrolliert, dass nicht zu viele Personen in einer Station/in einem Fahrzeug gleichzeitig sind?

Die Wiener Linien beobachten die Fahrgastzahlen genau und haben mit jeder Lockerung der Maßnahmen ihr Angebot verstärkt. Denn möglichst dichte Intervalle zu fahren ist wichtig, um möglichst viel freien Platz in den Fahrzeugen anbieten zu können.

Aus organisatorischer und betrieblicher Sicht sind Kontrollen bei Stationseingängen oder Fahrzeugtüren nicht durchführbar. Wir appellieren laufend an unsere Fahrgäste, Abstand zu halten und immer Mund und Nase zu bedecken.

Muss das Öffi-Personal nun auch Mundschutz tragen?

Die Wiener Linien statten ihre MitarbeiterInnen mit Mund-Nasen-Masken aus. Dabei wird auch auf die hausinterne Uniform-Schneiderei zurückgegriffen, die Mehrweg-Stoffmasken für MitarbeiterInnen anfertigt.

FahrerInnen und LenkerInnen können an ihrem Fahrer-/Lenkerplatz freiwillig eine Maske verwenden. Wenn sie ihren Platz verlassen, müssen auch sie – wie auch die Fahrgäste – Nase und Mund bedecken.

MitarbeiterInnen, die ihren Dienst bei den Fahrgästen versehen, wie z.B. Sicherheits- und ServicemitarbeiterInnen bzw. auch KollegInnen der Fahrscheinkontrolle, müssen ebenfalls im Dienst einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Wenn jemand keine Maske trägt, wird er dann aus dem Fahrzeug geworfen oder abgestraft?

Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass die Menschen in Österreich jetzt ganz besonders zusammenhalten und sich an die Vorgaben der Regierung halten, damit das Virus besiegt werden kann. Wir gehen auch in diesem Fall davon aus, dass hier die überwiegende Mehrheit diese Maßnahme mitträgt.

Unsere MitarbeiterInnen werden Fahrgäste auf die Maskenpflicht in den Öffis hinweisen. Wenn Fahrgäste sich nicht an diese Pflicht halten und ein Hinweis durch unsere MitarbeiterInnen nicht ausreichen sollte, kann die Mitfahrt verweigert werden.


 
Klimaanlagen

Kann ich mich über die Öffi-Klimaanlage mit dem Coronavirus anstecken?

Es besteht kein Grund zur Besorgnis. Ganz im Gegenteil: ExpertInnen befürworten sogar die Verwendung von Klima- und Lüftungsanlagen, denn durch regelmäßigen Luftaustausch wird die Konzentration der Tröpfchen in der Raumluft gesenkt. Die Folge: Das Übertragungsrisiko sinkt!

Die Konzentration dieser Tröpfchen bzw. die Menge der eingeatmeten Tröpfchen spielt nämlich bei der Ansteckung eine wesentliche Rolle. So gilt: Je mehr Tröpfchen in der Raumluft, desto höher das Übertragungsrisiko. Das spricht also ganz klar für Klima- und Lüftungsanlagen.

Klimaanlagen sind doch Virenschleudern. Warum schaltet ihr eure Klimaanlagen nicht aus?

Nach aktuellem Wissensstand ist nicht davon auszugehen, dass Öffi-Klimaanlagen zur Verbreitung des Coronavirus beitragen. Sogar im Gegenteil: Experten befürworten die Verwendung von Klimaanlagen. Denn sie saugen Frischluft von außen an und blasen die Luft aus dem Innenraum inklusive der Tröpfchen, auf denen das Coronavirus sitzt, nach draußen. Dadurch wird die Luft im Fahrzeug ständig erneuert.

Außerdem filtern die in der Klimaanlage eingebauten Filter die Tröpfchen aus der abgesaugten Luft, sodass auch beim Umluft-Betrieb nach jetzigem Wissensstand keine Gefahr einer Übertragung von Covid-19 besteht.

Wäre es nicht besser, „normal“ zu lüften, also die Fenster aufzumachen?

Moderne Klimaanlagen saugen Frischluft von außen an, saugen die verbrauchte Luft inklusive der herumschwebenden Tröpfchen ab und blasen sie nach außen. Dadurch wird die Luft im Fahrzeug ständig gereinigt und erneuert.

Diesen Effekt könnten wir durch bloßes Lüften nicht erreichen. In klimatisierten Fahrzeugen gibt es auch nur wenige Fenster, und die wären für effektives Lüften zu klein.

Desinfiziert ihr eure Klimaanlagen?

Die Sicherheit unserer Fahrgäste und MitarbeiterInnen hat für uns oberste Priorität. Wir tun alles, um die bestmöglich Hygiene in unseren Fahrzeugen zu gewährleisten. Daher werden unsere Fahrzeuge und natürlich auch die Klimaanlagen regelmäßig sorgfältig gewartet und desinfiziert.

Was tun die Wiener Linien, um zu verhindern, dass die Klimaanlagen zur Verbreitung des Coronavirus beitragen?

Nach aktuellem Wissensstand ist nicht davon auszugehen, dass Öffi-Klimaanlagen zur Verbreitung des Coronavirus beitragen. Ganz m Gegenteil, Experten befürworten sogar die Verwendung von Klimaanlagen. Denn sie saugen Frischluft von außen an und blasen die Luft aus dem Innenraum inklusive der Tröpfchen, auf denen das Coronavirus sitzt, nach draußen. Dadurch wird die Luft im Fahrzeug ständig erneuert und gereinigt.

Außerdem filtern die in der Klimaanlage eingebauten Filter die Tröpfchen aus der abgesaugten Luft, sodass auch beim Umluft-Betrieb nach jetzigem Wissensstand keine Gefahr einer Übertragung von Covid-19 besteht.

Die Sicherheit unserer Fahrgäste und MitarbeiterInnen hat für uns oberste Priorität. Wir tun alles, um die nötige Hygiene in unseren Fahrzeugen zu gewährleisten. Daher werden unsere Fahrzeuge und natürlich auch die Klimaanlagen regelmäßig sorgfältig gewartet und desinfiziert.


 
Tickets kaufen/kündigen

Wird die Zeit der Ausgangsbeschränkungen bei Semester- und Jahreskarten rückerstattet?

Nein, denn die Dienstleistung der Wiener Linien wird weiterhin erbracht und die Nutzung steht allen offen. Die Mobilität in der Stadt muss auch in Zeiten des Coronavirus gesichert sein, und so sorgen wir auch in dieser herausfordernden Zeit dafür, dass Sie Ihre notwendigen Wege rasch und sicher erledigen können. 

Ich habe mein Ticket bei einer Info- und Ticketstelle gekauft, das Ticket mit 31.03.2020 (bzw. 30.04.2020) gekündigt und möchte nun auch die Verlängerung bis 30.09.2020 nutzen. Was kann ich tun?

Bitte gehen Sie ab 25.05.2020 (bis spätestens 30.06.2020) zu einer Info- und Ticketstelle. Dort zahlen Sie den Betrag, den Sie aufgrund der Kündigung erhalten haben, wieder ein und erhalten auch gleich ein Ersatzticket. Mit diesem Ersatzticket können Sie die Verlängerung bis 30.09.2020 in Anspruch nehmen.

Ich habe mein Ticket online gekauft (es war noch nicht heruntergeladen), das Ticket mit 31.03.2020 (bzw. 30.04.2020) gekündigt und möchte nun auch die Verlängerung bis 30.09.2020 nutzen. Was kann ich tun?

Bitte kaufen Sie nochmals ihr Semesterkarten-Ticket online. Mit diesem Ticket können Sie die Verlängerung bis 30.09.2020 in Anspruch nehmen.

Nach dem Kauf schreiben Sie eine Email an tarif@wienerlinien.at mit Angabe des Sachverhalts und Ihrer IBAN. Sie bekommen den aliquoten Anteil für das zuerst gekaufte Ticket auf ihr Konto überwiesen – und haben damit im Endeffekt nur ein Semesterticket bezahlt.

Das heißt, um die Verlängerung des Semestertickets bis 30.09.2020 zu nutzen, muss ich jedenfalls das Ticket für ein komplettes Semester bezahlt haben?

Ja, das ist die Voraussetzung.

Das Angebot der Verlängerung des Semestertickets bis 30.09.2020 bringt mir nicht sehr viel. Daher möchte ich mein Semesterticket stornieren. Was kann ich tun?

Tickets, die nicht online (also z.B. in einer Ticketstelle) gekauft wurden, können Sie im Kundencenter Erdberg bzw. bei den Info- und Ticketstellen und per Post kündigen. Der Restbetrag wird Ihnen dann zurückgebucht. Für die Kündigung per Post übermitteln Sie bitte folgende Daten: Ticket- bzw. Matrikelnummer, vollständiger Name, Adresse und die IBAN.

Tickets, die online gekauft wurden, können nur dann gekündigt werden, wenn das Ticket noch nicht heruntergeladen wurde (wenn das Ticket zum Beispiel nur über die App angezeigt wurde). Für die Kündigung übermitteln Sie bitte folgende Daten an ticketshop@wienerlinien.at: Ticket- bzw. Matrikelnummer, vollständiger Name, Adresse, IBAN und die E-Mail-Adresse, mit der das Ticket gekauft wurde. Wenn sie via Mail kündigen, bitte geben Sie als Betreff „Semesterkartenstorno“ an. 

Wenn das Semesterticket bis 30.09.2020 gilt, brauche ich mir demnach keine Ferienmonatskarten für Juli und August zu kaufen?

Ja, das ist korrekt. Bitte heben Sie dafür Ihr Semesterticket unbedingt auf, damit Sie es nach Ende der Gültigkeit (30.06.2020) noch nutzen können.

Wenn Sie das Ticket online gekauft haben, speichern Sie das PDF unbedingt vor dem 30.06.2020 lokal ab, damit Sie es nach Ende der Gültigkeit noch nutzen können. 

Werden die Ferienmonatskarten für Juli und August trotzdem angeboten?

Ja, das Angebot bleibt bestehen.

Ich bin schon seit vielen Jahren treuer Jahreskarten-Besitzer. Für mich hat es in der Coronazeit kein Angebot gegeben, für Studierende aber schon. Warum gibt es die Verlängerung nicht auch für Jahreskarten?

Im Unterschied zu vielen anderen Dienstleistungen, die während der Corona-Krise nicht angeboten wurden und damit nicht genutzt werden konnten, waren die Öffis auch weiterhin in dichten Intervallen unterwegs und standen unseren KundInnen zur Verfügung.

Die Wiener Linien bieten für Jahreskarten-KundInnen bereits seit vielen Jahren sehr flexible und kundInnenfreundliche Kündigungsmöglichkeiten ohne lange Kündigungsfristen bzw. auch mit der Möglichkeit der einfachen, unterjährigen Kündigung. Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen stellen wir auch die Abo-Restlaufzeit nicht in Rechnung.  

Im Unterschied zur Jahreskarte können nicht alle Tickets storniert werden. Wenn z.B. Studierende das Semesterticket online kaufen und ausdrucken, kann es anschließend nicht mehr gekündigt werden.

Zudem sind die Universitäten und Fachhochschulen ohne Ausnahme geschlossen, bzw. findet der Unterricht nur noch online statt. Daher – und um die Studierenden als Bevölkerungsgruppe, die durch den Wegfall von Nebenjobs finanziell sehr getroffen wurde, zu unterstützen – bieten die Wiener Linien diese Kulanzlösung einmalig an.

 

Geändert am: 02.06.2020